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"Informationen über den Islam".

 

Die Rubrik ist für alle die Menschen eingerichtet, die an Informationen über den Islam interessiert sind und den Islam kennenlernen möchten.

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Die Bedeutung von "Islam"

"Ergebenheit, Gefügigkeit, Unterwerfung und Willfährigkeit, Versöhnung, Frieden-Schließen, Friede, Sich-Fügen, Ergebung, Hingabe".

 

1. Islam im Bezug auf ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen):

"ALLAH (ta'ala/den Erhabenen) gegenüber freiwillig und bewusst ergeben sein als unmittelbare Folge der Erkenntnis Seines Daseins, sowie ALLAH (ta'ala) dienen auf die Art und Weise, die ER den Menschen über Seine Gesandten übermittelte.

In diesem Sinne ist Islam die Bezeichnung für die Lebensweise aller gottergebenen Menschen und Propheten ALLAHs. Der Islam stellt keine neue Lebensweise mit neuen Iman("Glaubens")-Inhalten dar, die der Gesandte Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) eingeführt hätte, sondern Islam ist die Lebensweise aller vorhergehenden Propheten ALLAHs und ihrer Anhänger.


2. Im Kontext der Religion bedeutet Islam vor der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam/ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) im Allgemeinen: "die Hingabe ALLAH (ta'ala/dem Erhabenen) gegenüber auf die von ihm gebotene Art und Weise". Für die Zeit nach seiner Sendung ist dieser Begriff noch konkreter geworden und bedeutet: "die willentliche und wissentliche Hingabe ALLAH (ta'ala) gegenüber nach Quran und Sunnah."

Dieser Akt manifestiert sich auf zwei Ebenen:

  • auf spiritueller Ebene, d.h. in der inneren Überzeugung als Folge der Erkenntnis ALLAHs und bewussten Verinnerlichung derselben.
  • auf profan-praktischer Ebene - in der Lebensweise, d.h. in der Verwirklichung und Reflektion der inneren Überzeugung (arab.: Iman) durch die Handlung

Hierbei unterscheidet man folgende drei Hauptelemente des Islam:

  1. Aqida: Die Iman-Inhalte ("Glaubensinhalte")
  2. Schari`a: Die Gebote, Rechte und Pflichten
  3. Achlaq: Die Moral und Ethik

Alle Menschen, die freiwillig und bewusst die Lebensweise des Islam/der Hingabe und Gottergebenheit praktizieren, bezeichnet man im Allgemeinen als "Muslime/Gottergebene". Nach der Sendung des Gesandten Muhammad (salla-llahu 'alaihi wa sallam) werden jedoch nur noch die Anhänger seiner Botschaft, also die Gottergebenen nach Quran und Sunna als "Muslime" bezeichnet.

  1. Die Aqida: Die im Herzen stattfindende Verinnerlichung der Iman-Inhalte ("Glaubensinhalte"), die als sechs Säulen des Iman bezeichnet werden: Der Iman (Überzeugung) an 1. ALLAH, 2. die Engel, 3. Offenbarungsbücher (u. a. Thora, Evangelium, Quran), 4. die Propheten und Gesandten (von Adam, über Noah, Abraham, Moses, Jesus etc. bis hin zu Muhammad), 5. den Jüngsten Tag, 6. das Vorauswissen und die Vorherbestimmung ALLAHs. Die 'Aqida wurde durch die gesamte Menschheitsgeschichte von allen Gesandten inhaltlich identisch und gleich bleibend verkündet.
  1. Die Schari`a: Die Gesamtheit der praxisbezogenen Regeln, Gebote und Verbote, die ALLAH seinen Dienern durch Quran und Sunna bekannt gemacht hat ("Praxislehre"). Diese werden u. a. durch die 5 Säulen definiert: 1. das Islambekenntnis (Schahada), 2. das Gebet, 3. die soziale Pflichtabgabe (arab.: Zakat), 4. das Fasten, 5. die Wallfahrt nach Mekka (arab.: Hadsch), außerdem auch die Ernährungs- und Kleidungsgebote, usw. Die Schari'a-Normen wurden im Laufe der Menscheitsgeschichte von einigen Gesandten unterschiedlich festgelegt, bei einigen Gesandten hingegen waren sie gleich.
  1.  Die Achlaq: Die Lehre über die menschlichen Charaktereigenschaften ("islamische Moral und Ethik"). Die Morallehre ist faktisch ein Teilbereich der individuellen Schari'a-Gebote. Wegen ihrer Wichtigkeit und aufgrund ihres Umfangs wird Achlaq in der internationalen islamologischen Fachliteratur als eigenständiger Fachbereich neben der 'Aqida und der Schari'a behandelt.

Fehlt nur eines dieser Bereiche, kann dann nicht mehr von richtigem Islam die Rede sein, weil alle drei Bereiche sich in ihrer Gesamtheit zum Islam vervollständigen.

 

Quelle: Islam-Pedia.de

           Zaidan, Amir (2006): Definition des Begriffs "Islam".

 

Die 5 Säulen des Islams.

  • Schahada (das Glaubensbekenntnis)
  • Salaat (das Gebet)
  • Zakat (das Almosengeben)
  • Saum (das Fasten)
  • Hadj (die Pilgerreise



Schahada (شهادة)
„Aschhadu an laa ilaha illa’Llah wa aschhadu anna Muhammadan rasulu’Llah - Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt, außer Allah, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist.“
Wer diese Worte in Gegenwart von Zeugen ausspricht, hat er oder sie die erste Säule des Islams erfüllt. Von nun an ist man Muslim bis an sein Lebensende. Ein Wechsel bzw. ein Ablegen des Islams ist nicht vorgesehen.


Salaat (صلاة)
Eine weitere Säule ist das fünfmalige Gebet am Tag. Der Prophet Mohammed (Friede sei mit ihm) sagte eins: „Das Gebet macht den Unterschied zwischen dem Gläubigen und dem Ungläubigen. Treue, Demut und das Gedenken Gottes werden durch das Gebet erreicht, hält vom Verwerflichen ab, verbietet das Böse und gebietet das Gute“.
Durch das fünfmalige Gebet am Tag, wird der Mensch immer an die Allgegenwärtigkeit des Allahs erinnert und somit zum festen Bestandteil seines Lebens.
 

Zakat (زكاة)
Die Zakat ist eine Pflichtgabe, die jeden Muslim auferlegt ist. Die Gaben sollen bestimmten Menschen zu gute kommen: den Armen, den Bedürftigen, den Gefangenen, den Verschuldeten, den Konvertierten, den Reisenden, den Erhebern der Zakat und für die in Gottes Sache dienen.


Saum (صوم)
Das Fasten im neunten Monaten Ramadan (islamischer Kalender) ist für jeden Muslim Pflicht. Natürlich auch nur denen, die sich körperlicher und geistiger Gesundheit erfreuen, sich nicht auf Reise befinden. Frauen die sich in der Menstruation befinden und Schwangere ist das Fasten zu unterlassen.
Es beginnt vor Anbruch der Morgendämmerung und endet bei Sonnenuntergang. In dieser Zeit enthält sich der Muslim des Essen, des Trinken und des Geschlechtsverkehrs. Aber ein Muslim fastet mit allen Sinnen die ihm Allah gegeben hat, so soll er nicht schlecht reden, nichts schlechtes tun und auch nichts schlechtes hören. In dieser Zeit soll er sich intensiver mit seinen Glauben und seinem Schöpfer auseinander setzen.


Hadj (حج)
Die Pilgerfahrt nach Mekka bildet die letzte Säule des Islams. Jede Muslima und jeder Muslim sollte einmal in seinem Leben diese Reise antreten. Auch hier müssen bestimmte Bedingungen, so ähnlich wie beim Fasten, erfüllt sein.
Man sollte daher keine Finanzielle Probleme aufweisen und sich bester Gesundheit erfreuen.
Die Pilgerfahrt ist ein großes islamisches Ereignis und für jeden Muslim eine große Erfahrung.  




Quelle: Islamische Gemeinde Saarland e.V. in Saarbrücken