Das Islamische Zentrum Gütersloh e.V.

wünscht allen Muslimen

einen gesegneten Ramadan 1442.

 

Das Taraweehgebet kann aufgrund der Pandemie nicht im IZG stattfinden, da wir keine Fenster und keine Lüftungsanlage in den Gebetsräumen haben. Zudem verteilt die Umluft-Heizung die ansteckenden Aerosole im Gebetsraum.

 

 

Informationen zum Ramadan 1442/ 2021

Die Arbeitsgruppe "Ramadan Planung"

hat folgendes abgestimmt und beschlossen.

 

Sollten Sie auch Ihre eigenen Ideen zum Ablauf im Ramadan beitragen wollen, freuen wir uns als Vorstand

über eine Nachricht per E-Mail

izg.muslim@hotmail.de

 

  • Wer eine Fidyah1 leistet, pro Tag 6,50 €, kann dies in eine dafür eingerichtete Box vor der Moscheeverwaltung oder dem Vorstand persönlich übergeben oder, auf das IZG Konto unter dem Verwendungszweck "Fidyah" überweisen. Dieser Betrag geht innerhalb weniger Tage nach Syrien, Indonesien und Somalia, um wirklich bedürftigen Menschen/ Waisen und Gefrüchtete im Ramadan zu Speisen.

 

  • Das Zakat-ul-Fitr beträgt 8,- € und ist nur beim Vorstand einzureichen. Ebenso besteht die Möglichkeit dies auf das IZG Konto unter dem Verwendungszweck "Zakat- ul -Fitr" rechtzeitigt (spätestens einen Tag vor dem erreichen des Id Gebetes) zu überweisen. Der Betrag ist zur Speisung von Waisenkinder aus dem Projekt "Wüstenkind e.V." für Somalia vorgesehen und Bedürftige vor Ort. https://www.facebook.com/Wuestenkind/

 

  • Ramadan in der Corona-Pandemie
  1. Es gelten die gesetzlichen Regelungen, siehe Pandemie-Konzept.
  2. Das Taraweehgebet kann im IZG nicht stattfinden. Moscheen (Räumlichkeiten) die Coronabedingt geeignet sind können hierfür in Gütersloh, unter Anmeldung bei der jeweiligen Moschee, aufgesucht werden.
  3. Ein Ramadan- Vortragsprogramm wird es in Kooperation mit der Moscheegemeinde in Bielefeld geben. Die Zeiten und digitale Medien (Zoom-Links) werden Euch über WhatsApp und beim Freitagsgebet mitgeteilt.
  4. Das Freitagsgebet soll stattfinden, insoweit es die Pandemie per Gesetz zulässt.
  5. Das Id-ul- Fitr Gebet wird in Bielefeld unter freiem Himmel incha Allah stattfinden, wenn die Behörden dies genehmigen. Hierzu wird es, wie im vergangenem Jahr unter Anmeldung, für alle (Männer und Frauen) möglich sein am Festgebet teilzunehmen.
  6. Es wird, incha Allah, auch das Fest-Gebet im IZG stattfinden, hierfür sind wir noch mit den Behörden der Stadt Gütersloh im Gespräch und werden Euch zeitnah informieren.
  7. Gemeinsames Speisen oder offene Speisen dürfen im IZG nicht angeboten werden. Bitte richtet das Iftar mit Euren Familien gemeinsam im eigenen Heim aus.
  8. Des weiteren informiert der Imam die Gemeinde beim Freitagsgebet.

 

Fidya1Der arabische Begriff „Fidya“ bedeutet sprachlich „ein zu entrichtetes Entgelt, um jemanden in einer schwierigen Situation zu befreien“. Demnach zahlt man für das Nichtfasten im Ramadan – nach übereinstimmender Ansicht der islamischen Gelehrten – die Fidya aufgrund von Altersschwäche oder einer Krankheit, bei der keine Aussicht auf Heilung mehr besteht. Diese Art der Fidya ist nach der Mehrheit der Gelehrten wadschib (Pflicht). Sie beträgt 6,50 € pro Tag.  http://weilmuslimehelfen.org/fidjah

 

 

 

Das Zakat-ul-Fitr beträgt dieses Jahr 8,- € und ist beim Vorstand einzureichen. Der Betrag ist zur Speisung von Waisenkinder aus dem Projekt "Wüstenkind e.V." für Somalia vorgesehen und Bedürftige vor Ort.
Ramadangebetsplan n. H.1442.pdf
PDF-Dokument [123.0 KB]

 

Das Fasten - Ramadan

 

Einleitung zum Thema Ramadan.

Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Da sich die islamisch Zeitrechnung ausschließlich nach dem Zyklus des Mondes richtet, verschiebt sich dadurch der Ramadan im Verhältnis zum Sonnenkalander um ca. 10 Tage nach vorne. Durch den Zyklus des Mondes ist der Ramadan immer zu verschiedenen Jahreszeiten. Dadurch wird auch eine Benachteilung die aufgrund eines Wohnortes besteht ausgeschlossen.

Der Ramadan ist der Fastenmonat aller Muslime. Der Islam kennt ein gebotenes Fasten im Ramadan und freiwilliges Fasten als verdienstliches Werk, sowie das Fasten als Bußwerk. Fasten bedeutet im Islam völlige Enthaltung von Speisen und Trank, sowie Geschlechtsverkehr während der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonneuntergang, im Koran wie folgt beschrieben:

"Und esset und trinkt, bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgendämmerung für euch erkennbar wird. Danach vollendet das Fasten bis zur Nacht. "

( Sure 2, 187).

Zur Gültigkeit des Fasten gehört, dass der Gläubige vorher seine Absicht zu fasten formuliert (Nija ).

Zum Fasten im Ramadan verpflichtet ist prinzipiell jeder erwachsener Muslim. Der Frau ist jedoch während ihrer Menstruation das Fasten zu unterlassen; sie muss die entsprechenden Tagen nachholen. Für alte und kranke Menschen sieht der Islam eine Erleichterung vor; als Ersatz soll ein angemessenes Almosen gegeben werden. Auch schwangere und stillende Frauen, Reisende dürfen das Fasten brechen, müssen die ausgelassenen Fastentage aber nachholen.

„Es sind nur abgezählte Tage. Und wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten). Und denen, die es mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt. Und wenn jemand freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es (nur) wüsstet!“ ( Sure 2,184)

Der Ramadan ist wie ein Gast auf den man sich vorbereiten sollte. Es wird empfohlen sich mindestens einen Monat vor Ramadan mental vorzubereiten, dieser Monat wird auch 'Schaaban genannt.

Das arabische Wort Ramadan kommt von dem Verb `ramdan´. Was soviel wie verbrennen heißt.

Also kann man das Fasten als verbrennen von Sünden bezeichnen. Fasten bedeutet jedoch nicht nur körperlich (kein essen und trinken), sondern auch seelisch d.h. mit den Augen (keine bösen Blicke), mit der Nase (nichts verbotenes riechen), mit dem Mund (seine Zunge zügeln), mit den Händen (nichts verbotenes anfassen), mit den Füssen (nichts verbotenes betreten) und mit Kopf (keine Hintergedanken).

Quelle: Islamische Gemeinde Saarland e.V. In Saarbrücken