Das Islamische Zentrum Gütersloh e.V.

wünscht allen Muslimen

einen gesegneten Ramadan.

 

Das Taraweehgebet beginnt

90 Minuten nach dem Magrebgebet.

 

 

 

Informationen zum Ramadan 1440/2019

Die Arbeitsgruppe "Ramadan Planung"

hat folgendes abgestimmt und beschlossen.

 

  • Wer eine Fidya1 leistet, kann dies in eine dafür eingerichtete Box vor der Moscheeverwaltung oder dem Vorstand persönlich übergeben. Dieser Betrag geht innerhalb weniger Tage nach Syrien, Indonesien und Somalia, um wirklich bedürftigen Menschen im Ramadan zu Speisen.

 

  • In den ersten 20 Tagen des Ramadan wird in der Moschee nicht gekocht, jedoch kann am Wochenende gemeinsam das Iftar eingenommen werden- hierzu bringt jeder etwas von zu Hause mit und nimmt was übrig geblieben ist wieder mit nach Hause.

 

  • Das Zakat-ul-Fitr beträgt 10,- € und ist beim Vorstand einzureichen. Der Betrag ist zur Speisung von Waisenkinder aus dem Projekt "Wüstenkind e.V." für Syrien und Somalia vorgesehen und Bedürftige vor Ort. Waisenkinder/Brunnenbau 2019

 

  • Die letzten 10 Tage im Ramadan
  1. Es besteht die Möglichkeit zum Itikaf. Die Personen, die diese Ibada praktizieren, melden sich beim Vorstand an, indem sie sich in eine Liste mit ihrer Anschrift und ihrem Namen eintragen. Isomatte und Bettwäsche sind mitzubringen.
  2. In den letzten 10 Tagen des monats Ramadan wird jeden Tag gekocht. Bruder Ahmed ist hierzu der Ansprechpartner, jede helfende Hand ist Willkommen.
  3. Es wird eine Liste am Infobrett aushängen, wo mehrere Familien sich für einen der letzten 10 Tage in die Liste eintragen können, um Fastende im IZG zu Speisen und Gottes Wohlgefallen zu erlangen, als auch um den Aufwand wie Lebensmittel, Gas, Moscheereinigung und Energieverbrauch für das gemeinsame Iftar auszugleichen.
  4. Es hängt zudem eine Liste aus, wo die Teilnehmer_innen zum jeweiligen Iftar sich eintragen können, damit der Koch eine Vorstellung davon hat, für wie viele Personen an welchem Abend er kochen soll.

 

Fidya1Der arabische Begriff „Fidya“ bedeutet sprachlich „ein zu entrichtetes Entgelt, um jemanden in einer schwierigen Situation zu befreien“. Demnach zahlt man für das Nichtfasten im Ramadan – nach übereinstimmender Ansicht der islamischen Gelehrten – die Fidya aufgrund von Alterschwäche oder einer Krankheit, bei der keine Aussicht auf Heilung mehr besteht. Diese Art der Fidya ist nach der Mehrheit der Gelehrten wadschib (Pflicht). Sie beträgt 7,- € pro Tag.  http://weilmuslimehelfen.org/fidjah

 

 

 

Das Zakat-ul-Fitr beträgt dieses Jahr 10,- € und ist beim Vorstand einzureichen. Der Betrag ist zur Speisung von Waisenkinder aus dem Projekt "Wüstenkind e.V." für Syrien und Somalia vorgesehen und Bedürftige vor Ort.
Ramadanplan 1440.pdf
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Das Fasten - Ramadan

 

Einleitung zum Thema Ramadan.

Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Da sich die islamisch Zeitrechnung ausschließlich nach dem Zyklus des Mondes richtet, verschiebt sich dadurch der Ramadan im Verhältnis zum Sonnenkalander um ca. 10 Tage nach vorne. Durch den Zyklus des Mondes ist der Ramadan immer zu verschiedenen Jahreszeiten. Dadurch wird auch eine Benachteilung die aufgrund eines Wohnortes besteht ausgeschlossen.

Der Ramadan ist der Fastenmonat aller Muslime. Der Islam kennt ein gebotenes Fasten im Ramadan und freiwilliges Fasten als verdienstliches Werk, sowie das Fasten als Bußwerk. Fasten bedeutet im Islam völlige Enthaltung von Speisen und Trank, sowie Geschlechtsverkehr während der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonneuntergang, im Koran wie folgt beschrieben:

"Und esset und trinkt, bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgendämmerung für euch erkennbar wird. Danach vollendet das Fasten bis zur Nacht. "

( Sure 2, 187).

Zur Gültigkeit des Fasten gehört, dass der Gläubige vorher seine Absicht zu fasten formuliert (Nija ).

Zum Fasten im Ramadan verpflichtet ist prinzipiell jeder erwachsener Muslim. Der Frau ist jedoch während ihrer Menstruation das Fasten zu unterlassen; sie muss die entsprechenden Tagen nachholen. Für alte und kranke Menschen sieht der Islam eine Erleichterung vor; als Ersatz soll ein angemessenes Almosen gegeben werden. Auch schwangere und stillende Frauen, Reisende dürfen das Fasten brechen, müssen die ausgelassenen Fastentage aber nachholen.

„Es sind nur abgezählte Tage. Und wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten). Und denen, die es mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt. Und wenn jemand freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es (nur) wüsstet!“ ( Sure 2,184)

Der Ramadan ist wie ein Gast auf den man sich vorbereiten sollte. Es wird empfohlen sich mindestens einen Monat vor Ramadan mental vorzubereiten, dieser Monat wird auch 'Schaaban genannt.

Das arabische Wort Ramadan kommt von dem Verb `ramdan´. Was soviel wie verbrennen heißt.

Also kann man das Fasten als verbrennen von Sünden bezeichnen. Fasten bedeutet jedoch nicht nur körperlich (kein essen und trinken), sondern auch seelisch d.h. mit den Augen (keine bösen Blicke), mit der Nase (nichts verbotenes riechen), mit dem Mund (seine Zunge zügeln), mit den Händen (nichts verbotenes anfassen), mit den Füssen (nichts verbotenes betreten) und mit Kopf (keine Hintergedanken).

Quelle: Islamische Gemeinde Saarland e.V. In Saarbrücken