Tag der offenen Moschee 3. Oktober 2016

 

Der Tag der offenen Moschee ist eine Plattform zur Über- windung von Vorurteilen und Missverständnissen.
Er baut Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen. Er schafft Verständnis und Empathie.

Dieser Tag bietet die Möglichkeit des Austausches.

Am Tag der offenen Moschee können die Besucherinnen und Besucher mit den Mitgliedern der Moscheegemeinden
zusammenkommen und sich besser kennenlernen.

Diese Gelegenheit haben wir genutzt und einige kleine Interaktionen für die Besucher vorbereitet.

 

 

Die Begrüßung unserer zahlreichen Gäste,

mit einem Islamquiz wurde gespannt angenommen

und hat zu zahlreichen Gesprächen geführt.

 

 

Subhee erzählte den Besuchern von seinem Weg von Syrien nach Gütersloh- und wie er nun aktiv das Leben in der Moschee mitgestaltet. Ob er hier angekommen ist, wo doch seine Familie noch in Syrien lebt, ist die Frage.

 

Einer der ersten Schritte des Propheten in Medina war die Stiftung eines geschwisterlichen Bundes zwischen Zugewanderten und Einheimischen.
Die ausgewanderten Mekkaner nennt man „Muhâdschirûn“,
die einheimischen Medinenser heißen „Ansâr“, was soviel wie „Helfer“ bedeutet. Schnell etablierte sich eine Willkommens- kultur, bei der die Ansâr die Muhâdschirûn in ihren Haushalt aufnahmen und alles mit ihnen teilten. Die Ansâr entschieden sich, zum Wohle aller ihren gewohnten Lebensalltag zumindest zeitweise einzuschränken. Auf diese Weise ermöglichten sie den Muhâdschirûn einen schnellen Neustart.

 

Was bedeutet für uns "Flucht aus der Heimat".

Die Besucher schrieben ihre Gedanken in ein Buch,

mit sehr beeindruckenden Texten.

 

Die Flucht aus Abessinien,

mit einem kleinen Filmausschnitt,

was einige Besucher tief beindruckt hat.

Es wurde die Gelegnheit von den Besuchern wahrgenommen alle ihre Fragen zu stellen.

Wir haben uns Zeit genommen und sind bei Tee und Gebäck nach besten Wissen und Gewissen auf diese Fragen eingegangen.

Was war der Konsens?

Es ist wichtig von einander zu Wissen "was und woran" wir Glauben.

Mutig in die Dialoge zu gehen und mit Respekt und einer inneren Haltung der Bewahrung der Menschlichkeit sich zu begegnen unter dem Motto:

"Was Du nicht willst was man Dir tut,

dies füge auch keinem Anderen zu."

 

 

 

Alle, die diesen Tag mit vorbereitet und vor Ort agiert haben,

sei ein tiefer Dank ausgesprochen

für die wunderbare Zusammenarbeit.

Besonders an Uma, Mina, Aziz, Hafsar, Yasmin, Houssein, Onkel Ali, Monja, Denis, Ali J. und dem Imam Mohammed H.

ALLAH segne Euch mit dem Besten für Euch.

AMIN