Moscheeführung für eine Schulklasse, im Mai 2014

Nach einer islamischen Tradition hat der Imam die Moscheeführung mit einer Qur`anrezitation begonnen.

Bruder Said präsentierte die Texte nochmals- auch zum Mitlesen.

Unter dem Motto "Kopftuch: Was steckt eigentlich darunter?" hatten wir Gegenstände unter den "Hijab" gelegt, welche die 5 Säulen, als auch Grundbegriffe unserer Lebensweise bildlich darstellen und zum Nachdenken anregen sollten. Die Schüler zogen nach und nach jeweils einen Gegenstand darunter hervor und der Imam erläuterte die islamische Sichtweise zu dem Thema.

Hier die Hadsch, die islamische Pilgerreise zu der jeder Muslim einmal im Leben verpflichtet ist, so er in der Lage ist, diese durchzuführen.

Nach und nach wurde das Fasten, die Zakat,

das Glaubensbekenntnis, der Qur`an,

sowie die Sunnah kurz dargestellt.

Unser Glaubensbekenntnis:

 

أشهد أن لا إله إلاَّ الله و أشهد أن محمد رسول الله     
"Ash-hadu an laa ilaaha il-la-l-laah„
"wa ash-hadu anna Muhammadan rasulul-laah„
 
„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt!“
„Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist!“

Die zweite Säule, das Gebet, wurde mit dem Adhan,

den Gebetsruf begonnen,

den der Imam in der arabischen Sprache vortrug

und Bruder Mohammed in die deutsche Sprache übersetzte.

Anschließend zeigte Bruder Said die rituelle Waschung - praktisch für alle sichtbar - und Schwester Julya erklärte dabei den fest vorgeschriebenen Ablauf, so wie es bereits seit ca. 1400 Jahre von den Muslimen fünf mal täglich praktiziert wird.

Die Aufmerksamkeit der Jugendlichen war groß.

Anschließend wurden zwei Gebetseinheiten dargestellt. Die erste Rakat in der arabischen Sprache laut gesprochen und die zweite Rakat in die deutsche Sprache übersetzt, damit der Betrachter das vertrauensvolle Gespräch des Betenden, in der Anbetung zu seinem Schöpfer wahrnehmen kann.

Nachdem das Gebet beendet war, habe wir zu kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss eingeladen. Zeit sich in der Moschee  um zuschauen und dem Imam noch offene Fragen zu stellen.

Gefüllte Teigtaschen waren mit dabei.

Zum Abschied gab es ein selbstgebasteltes Lesezeichen

und was Süßes für den Heimweg.

Es hat uns gefreut, dass uns die Gelegenheit gegeben wurde unsere Lebensweise selbst darzustellen

und nicht durch selbst-ernannte Islam-Experten.

 

Wir haben uns über den Besuch sehr gefreut.