Bild: Bmi Torsten Hansen

"Besonderes erfolgreiche Projektarbeit"

 

Das Projekt

 

"Schnittmengen"

 

 

Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich hat am 25.09.2012 in Berlin die Sieger des Projektwettbewerbs

"Partner - schafft - Sicherheit"

ausgezeichnet.

Mit dem 1. Platz

wurde das Islamische Zentrum Gütersloh ausgezeichnet, das gemeinsam mit der Polizei beim Sport und Deeskalationstrainings jungen Muslimen die "Schnittmengen" mit anderen Wertesystemen darstellt und so einer möglichen Radikalisierung vorbeugt.



Bildquelle: Bmi Tosten Hansen

 



"Schnittmengen"

 

Sportvereine gibt es viele aber das Projekt Schnittmengen bietet Jugendlichen die Plattform zur Erlangung von Anerkennung durch Leistung in Verbindung mit ethischer Orientierung (Achtung, Respekt etc.)

sowie Leitlinien und Grenzen,

die nicht zur Disposition stehen. Zur Realisierung des Projektes haben sich Polizisten der Kreispolizeibehörde Gütersloh, ehrenamtliche Mitglieder des Islamischen Zentrums Gütersloh sowie Deeskalationstrainer der Gewaltakademie Villigst in Trägerschaft der EKvW zusammengeschlossen.

Das war unkompliziert, denn Berührungen gab es bereits zahlreich in der Vergangenheit. So lassen sich zwei ehrenamtlich in der Jugendarbeit des Islamischen Zentrums tätige Mitglieder derzeit zu Deeskalationstrainern ausbilden



Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren wird einmal wöchentlich ein angeleitetes Sportprogramm mit dem Schwerpunkt Fußball angeboten. Zusätzlich findet einmal im Monat ein praxisorientiertes Training zur Deeskalation von Gewalt und zur Steigerung sozialer Kompetenzen statt. Die Inhalte des Trainings werden gemeinsam von ehrenamtlichen mitarbeitenden Mitgliedern des islamischen Zentrums Gütersloh, der Polizei im Kreis Gütersloh und der Regionalgruppe Gütersloh der Gewaltakademie Villigst erarbeitet und durchgeführt.



Jugendbeauftragter des IZG Khaldoon Hamdan bei der Preisübernahme und Ansprache.



Weitere Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen ergänzen das Programm, den Jugendlichen die Schnittmengen aus ihren Bedürfnissen und Bestrebungen und denen anderer Teile der Gesellschaft aufzuzeigen. Soziale Kompetenz und Handlungsalternativen versetzen Jugendliche in die Situation, auf Gewalt verzichten zu können und Gewalttendenzen abzulehnen.

Der Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich gratuliert dem Projektteam in Berlin. (v.l.Frau Julya. Ibrahim Frauenbeauftragte des IZG, Herr Carl W. Borgstedt Leiter der Kiminarprävention und Herr Khaldoon Hamdan Jugendbeauftragter des IZG.)

 

 

Was einem nicht mehr Fremd ist-

davor braucht man sich nicht zu fürchten!



Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Kulturen einschließlich der deutschen Lebensweise erkennen und in dieser Gesellschaft gemeinsam nutzen, um ein friedliches Miteinander zu leben. Extremismus jeglicher Art friedlich entgegen zu wirken durch Aufklärung und Erkennung von bewusst missbrauchten Vorurteilen für Ideologien jeglicher Richtungen.